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Die (neue) Rolle der Landwirtschaft als Partner der stadtregionalen Entwicklung

Workshop des Forschungsnetzwerkes NRW-Agrar

Neue Wohn- und Gewerbegebiete, Verkehrswege sowie Standorte für erneuerbare Energien beanspruchen zum Großteil bisher landwirtschaftliche genutzter Flächen. Etwa 15 ha Acker- und Grünland gehen täglich in NRW verloren. Insbesondere in stadtnahen Gebieten lastet ein hoher Druck auf dieser Ressource. Der Workshop beschäftigt sich mit den Frage, wie sich  die Landnutzung in Zukunft verändert und wie der Flächenbedarf der verschiedenen Akteure insbesondere der Landwirtschaft geltend gemacht werden kann. Dabei gilt es, wachsende Landnutzungsansprüche und -konflikte zu bewältigen und zugleich die Qualität und Identität der landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft zu sichern. In der Veranstaltung sollen diese Herausforderungen und Ideen für Lösungsmöglichkeiten diskutiert werden.

Eine große Dynamik ist in Zukunft in den Gebieten zu erwarten, die im Strukturwandel nach dem Kohleausstieg auch mit innovativen Agrar-Konzepten neue Wirtschaftsstrukturen aufbauen werden. Landwirte können mit neuen Services, Anbau- und Vermarktungsstrukturen eine direkte Kundenbindung im stadtnahen Umfeld aufbauen. Agri-Urbane Siedlungsmodelle, die speziell auf diesen Trend ausgerichtet sind, beziehen die Landwirtschaft als Partner bereits bei der Entwicklung mit ein. Angesichts des Ziels einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Land in der stadtregionalen Entwicklung zu gewährleisten, bieten die zu diskutierenden Ansätze Chancen für eine konstruktive Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Planung.

 

Zur Veranstaltung

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

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